{"id":2029,"date":"2020-02-05T11:07:19","date_gmt":"2020-02-05T10:07:19","guid":{"rendered":"https:\/\/gmuseum.de\/test\/?p=2029"},"modified":"2021-01-10T17:54:37","modified_gmt":"2021-01-10T16:54:37","slug":"hand-des-monats-2020-02","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gesellschaft-museum.de\/bridge\/hand-des-monats-2020-02\/","title":{"rendered":"Hand des Monats 2020-02"},"content":{"rendered":"<section  class='av_textblock_section av-khgaocaa-b9a9ebfb20c58475956ee2c3ce1dcf80'  itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/BlogPosting\" itemprop=\"blogPost\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><p><span style=\"color: #008080;\"><strong>Obwohl in der folgenden Hand 13 Stiche machbar sind, haben viele nur Vollspiel erreicht.<\/strong><\/span><\/p>\n<p>iframe {float: left;margin-right:30px;}<\/p>\n<h3><span style=\"color: #008080;\">Reizung<\/span><\/h3>\n<p>S\u00fcd hat eine sehr starke Hand mit 22FP. Die Hand mit der tollen 5er Farbe und den sehr guten Piks ist aber noch viel st\u00e4rker. Gegen\u00fcber \u2660653 <span style=\"color: #ff0000;\">\u2665<\/span>653 <span style=\"color: #ff0000;\">\u2666<\/span>7653 \u2663653 ist 3SA<br \/>\neine gute Wette. Insofern sollte man die Hand als ein Partieforcing er\u00f6ffnen. Daraufhin sollte die Nordhand auf jeden Fall unabh\u00e4ngig davon, ob Sie in der Situation Stayman oder Puppet Stayman spielen, mind. Kleinschlemm reizen, eher Gro\u00dfschlemm.<\/p>\n<p>Dazu aber eine Warnung:<br \/>\nWeil im Clubturnier in der Regel sehr wenig Paare einen Gro\u00dfschlemm erreichen, sollten Sie den nur reizen, wenn der Gro\u00dfschlemm sehr gut ist und Sie bef\u00fcrchten, f\u00fcr den Kleinschlemm nicht bereits fast alle Matchpunkte zu bekommen. Tats\u00e4chlich h\u00e4tten Sie f\u00fcr 6SA +1 schon 87% bekommen! W\u00e4re 7SA aber gefallen, w\u00fcrden Sie 0% statt 100% bekommen. Die extra Bietstufe hat also nur 13% gebracht, aber 87% riskiert. Das h\u00e4tte sich nicht gelohnt. Wenn Sie allerdings z.B. auf einer dt. Meisterschaft spielen, dann sieht das Ganze etwas anders aus.<\/p>\n<p><em>Dr\u00fccken Sie auf Next, um den Spielverlauf zu sehen<\/em><\/p>\n<h3><span style=\"color: #008080;\">Abspiel<\/span><\/h3>\n<p>Egal ob in 6SA oder 7SA, wie sollte man den Kontrakt denn spielen? Es ist schlie\u00dflich Paarturnier. Da schadet es nichts, auch in 6Sa 13 Stiche zu machen.<br \/>\nDas Ausspiel war fast an allen Tischen ein kleines <span style=\"color: #ff0000;\">\u2666<\/span> von West. Das erste, was wir machen, ist Stiche z\u00e4hlen:<\/p>\n<ul>\n<li>3\u2660, 3\u2663, 2<span style=\"color: #ff0000;\">\u2666<\/span> und 2<span style=\"color: #ff0000;\">\u2665<\/span> sind uns nicht zu nehmen, das macht 10.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Jetzt k\u00f6nnen wir zwei Situationen unterscheiden:<\/p>\n<ul>\n<li>Die \u2663 stehen 3 \u2013 2: Das bringt uns schon mal auf 12 und es bleibt die Suche nach dem 13. Stich<\/li>\n<li>Die \u2663 stehen nicht 3 \u2013 2: In dem Fall sollten wir versuchen, auf 12 Stiche zu kommen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Weil wir aber gen\u00fcgend \u00dcberg\u00e4nge haben, probieren wir \u2663AK und brauchen uns \u00fcber den zweiten Fall keine Gedanken mehr zu machen, nachdem beide Gegner bedienen. Aber wie schafft man den 13. Stich? Da gibt\u2019s zun\u00e4chst drei einfache Chancen:<\/p>\n<ul>\n<li>Schneiden auf <span style=\"color: #ff0000;\">\u2665<\/span>D<\/li>\n<li>Schneiden auf \u2660B<\/li>\n<li>In \u2660 schlagen (und hoffen, dass \u2660B f\u00e4llt)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ist es besser, in \u2660 zu schlagen oder schneiden? Das ist ziemlich knapp, aber die Berechnung kann man sich sparen, denn \u2660 schneiden kann man nicht mit <span style=\"color: #ff0000;\">\u2665<\/span>\u00a0schneiden kombinieren. Wenn man in \u2660 schneidet und es geht schief, kann man sich in <span style=\"color: #ff0000;\">\u2665<\/span> noch so sehr anstrengen. 13 Stiche wird man nicht mehr machen. Dagegen kann man erst \u00a0\u2660AKD spielen und wenn der Bube nicht f\u00e4llt, immer noch versuchen, in <span style=\"color: #ff0000;\">\u2665 <\/span>zu schneiden. Letzteres sollte man in 6SA aber nur machen, wenn S\u00fcd nicht den \u2660B hat, da man ansonsten den Kontrakt gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p>Hierbei ist auch die Reihenfolge wichtig. Man sollte erst in Pik versuchen, ob der Bube f\u00e4llt und danach in <span style=\"color: #ff0000;\">\u2665<\/span>\u00a0schneiden. Wenn man erst schneidet und das geht schief, dann bringt es einem nichts mehr, wenn in Pik der Bube gefallen w\u00e4re.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #008080;\">Teil 2 f\u00fcr sehr Fortgeschrittene:<\/span><\/h3>\n<p>Wie macht man 13 Stiche, wenn die gegnerischen Karten wie folgt verteilt sind:<\/p>\n<p>Mit offenen Karten sieht man, dass man in <span style=\"color: #ff0000;\">\u2665 <\/span>nur zu schlagen braucht, um 13 Stiche zu machen, Nur wie findet man das am Tisch? Die Erfolgschancen von Schneiden betragen in <span style=\"color: #ff0000;\">\u2665 <\/span>ja 50%, w\u00e4hrend sie beim Schlagen deutlich schlechter sind. Der Trick ist, vor dem Schnitt in Coeur alle Gewinner abzuziehen. Nachdem im 12. Stich West die <span style=\"color: #ff0000;\">\u2665<\/span>10 bedient, wissen Sie, dass die letzte Karte von West der \u2660B ist. Somit ist klar, dass die <span style=\"color: #ff0000;\">\u2665<\/span>D bei Ost ist. Insofern macht es keinen Sinn zu schneiden, so dass sie die <span style=\"color: #ff0000;\">\u2665<\/span>D fangen, indem Sie den <span style=\"color: #ff0000;\">\u2665<\/span>K spielen.<\/p>\n<p>War das Gl\u00fcck? Hat West einen Fehler gemacht?<\/p>\n<p>Durch das Abziehen Ihrer Gewinner haben Sie West in einen Abwurfzwang gebracht. Durch die Abw\u00fcrfe musste West verraten, dass er nicht die D hat. Diese Spieltechnik nennt sich &#8222;Showup Squeeze&#8220; und ist sicherlich nur was f\u00fcr sehr fortgeschrittene Spieler.<\/p>\n<\/div><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Thema: Chancen kombinieren (Teil 1), Showup Squeeze (Teil 2)<br \/>\nSchwierigkeit: leicht (Teil 1), sehr schwer (Teil 2)<\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":5125,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false},"categories":[104],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gesellschaft-museum.de\/bridge\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2029"}],"collection":[{"href":"https:\/\/gesellschaft-museum.de\/bridge\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gesellschaft-museum.de\/bridge\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gesellschaft-museum.de\/bridge\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gesellschaft-museum.de\/bridge\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2029"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/gesellschaft-museum.de\/bridge\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2029\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10722,"href":"https:\/\/gesellschaft-museum.de\/bridge\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2029\/revisions\/10722"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gesellschaft-museum.de\/bridge\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5125"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gesellschaft-museum.de\/bridge\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2029"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gesellschaft-museum.de\/bridge\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2029"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gesellschaft-museum.de\/bridge\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2029"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}